Zwei Tempo-Smileys sollen ab sofort Raser Am Halloh ausbremsen

Veröffentlicht am 22.06.2019 in Verkehr

Beigeordneter Volker Hoven schaltete am Mittwoch an der Quellenburgstraße, Ecke Am Halloh, zwei „Smileys“ frei, die als erster Schritt die von Anwohnern beklagte Situation an der vielbefahrenen Straße verbessern sollen. SPD-Ratsherr Markus Gronemeyer hatte das Anliegen der Siedlungsbewohner nach deren Antrag im Verkehrsausschuss unterstützt. Weitere Maßnahmen sind geplant.

„So eine schöne Wohnlage, im Grünen und in fußläufiger Entfernung zu Kindergarten und Grundschule, doch man kann hier nicht in Frieden wohnen,“ fasst Eva Lünenschloss für die Anwohner der Siedlung „Am Halloh“ zusammen: Zu viele Pkw, Lkw und Motorräder sind auf der nahen Quellenburgstraße oft zu schnell und auch sehr laut unterwegs. Grund genug für die junge Mutter, gemeinsam mit Nachbarn an die Stadtverwaltung heranzutreten und auf die unbefriedigende Situation aufmerksam zu machen. Mit Erfolg: Zwar müssen grundsätzlich die unterschiedlichen Zuständigkeiten bei Stadt, Kreis und Land berücksichtigt werden. Doch als erster Schritt zeigten sich Volker Hoven und Susanne Görner, Leiterin des involvierten Fachbereichs Planen und Umwelt, zufrieden: „Das ist ein wichtiger erster Schritt, dem weitere folgen sollen“, sagte Hoven der anwesenden Presse. Konkret ist zukünftig eine Verlegung der Einmündung auf die Quellenburgstraße über die Weststraße geplant.

Auch Markus Gronemeyer, SPD-Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Hasslinghausen-Hiddinghausen-Gennebreck, freut sich über das erreichte Etappenziel: „Als die Siedlungsbewohner im Ausschuss ihr Anliegen geschildert hatten, haben wir uns vor Ort ein Bild gemacht und das Projekt im Rat unterstützt. Während der vergangenen Wochen und Monate waren wir immer wieder in Kontakt mit den Anwohnern und haben sie auf dem Laufenden gehalten.“ Gronemeyer wird die Entwicklung an der Quellenburgstraße mit seinen FraktionskollegInnen weiterhin verfolgen und aktiv begleiten.